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| Sitzt grade in Israel und versucht zu studieren. |
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| Tatsache, ich hab was programmiert einen Karteikarten Trainer mit Karteikarten in Latex. Man kann also sehr viele verschiedene Sachen auf die Karteikarten schreiben. Leider ist er im Moment eher für Linux geschrieben (ich hab ja nichtmal Windows, wie soll ich dann Windows Programme machen), obwohl es nicht viel Arbeit sein sollte es umzuschreiben. Also alle Linux Nutzer, schaut euch KeepYourHead an ! | ||
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Tatsache die Zeit vergeht. Es regnet hier mittlerweile immer mal wieder. Aber kalt ist es nicht ... Heute regnet es schon den ganzen Morgen. Der erste Tag mit viel Regen. Es gibt nicht überall Gullies in den Straßen. Die Straßen sind ziemlich dreckig - über den ganzen Sommer sammelt sich der Dreck und wird nur langsam von jedem weiteren Regenschauer weggewaschen. Die schwarze Siffe rinnt Berg abwärts, in Richtung Meer. Manchmal bilden sich Pfützen und man fragt sich, ob der Dreck dort je wieder weggeht. Ich bin beim Fluss vorbei gefahren. Ich mag Flüsse, ich mag auch diesen, obwohl er kein sehr schöner Fluss ist. Er ist dreckig ! Einen Tag an dem die Somme schien, lief ich auf einer Brücke über diesen. Es schwimmt alles mögliche in dem Fluss, was dort ewig schwimmt, weil sich das Wasser fast nicht bewegt. Der Fluss steht. Und nicht mal die Sonne Mittags kann tief in das Wasser eindringen. 5 cm. Tiefer kann die Sonne das Grün nicht durchdringen. Heute fahre ich am Fluss entlang über einen Kanal der in den Fluss geht. Das Wasser das aus dem Kanal kommt ist schwarz, der Dreck der sich ewig auf den Straßen gesammelt hat. Es mischt sich nicht mit dem Grün. Es hat das Grün statt dessen verdrängt bis 10 Meter hinter den Einfluss, wo es eine fast scharfe Grenze gibt zwischen dem Schwarz und dem Grün, keine Strömung. Es ist hier sehr üblich in Kaffees sich mit dem Computer in die Ecke zu setzen. Man bestellt einen Tee und bleibt solange man will. Oft ist die Hälfte der Besucher so in ihre Arbeit vertieft. Manche Leute kommen zusammen, klappen ihre Computer auf und arbeiten - sich immer wieder über die Computer hinweg unterhaltend. Die letzte Zeit, was ist passiert ? Nicht so viel. Meine eine Mitbewohnerin ist immer bei ihrem Freund, mein Mitbewohner ist oft am Arbeiten, er unternimmt nicht sehr viel, trotzdem sagt er mir immer ich soll aus dem Haus und etwas machen. Ich bin faul ;). In das Zimmer meiner Mitbewohnerin ist ihre Kusine eingezogen. Sie arbeitet an der Renovierung eines Kinderparks. Sie ist nett. Natürlich hat auch sie eine lange Reise gemacht, Indien, China, Amerika, ... Ein Jahr oder mehr ? In Amerika hat sie gearbeitet, wurde erwischt und kam ins Gefängnis. 1 Woche sagt sie, jeden Tag von FBI und dann CIA befragt, die dachten es wäre eine Schlepper Organisation, die Israelis zum arbeiten nach Amerika bringt. Sie ist auch mit irgendeiner Organisation gekommen. Und jetzt Arbeitet sie an dem Kinderpark. Was ist das für eine WG ? Mein Mitbewohner ist Kindergärtner, meine Mitbewohnerin passt auf Kinder auf, ihre Schwester auch, ihre Kusine macht den Kinderpark. Es liegt vielleicht daran, dass sie alle aus einem Kibbutz kommen meint die Kusine. Sie erzählt mir von Kinderhäusern. Die Kinder werden mit 3 Wochen in das Kinderhaus gesteckt. Die Eltern sehen sie nur von 4 bis 8 Uhr Abends. Das heißt am Anfang werden die Eltern noch zum Stillen geholt ("Sie können es jetzt füttern, es hat Hunger - sagt sie). Wenn sie 12 sind bekommen sie ein eigenes Zimmer im Kibbutz und fangen einen Tag in der Woche neben der Schule arbeiten an. Klingt Herzlos - Kommunisten fressen Kinder ;). Für sie war es das normalste auf der Welt, nichts besonderes, sie findet es auch jetzt nicht schlimm. Früher war es noch extremer, da sagten die eigenen Kinder nicht Vater oder Mutter, sondern sprachen die Eltern mit Namen an. Jeder war gleich. Nicht mehr. Sie sprach ihre Eltern mit Mutter und Vater an. Als sie 10 war wurde das Kinderhaus geschlossen und sie kam nach hause. Die Leute wollten es nicht mehr. Sie wollten wohl auch schon früher nicht. Ihre Eltern wollten sie nicht weggeben, aber sie wussten nicht, dass es anders geht - sagt sie. Die Zeit kommt wieder ? Die einen Kinder wachsen mit viel Fürsorge auf, die anderen werden allein gelassen. Für manche Eltern ist ein Kind zu viel Verantwortung. Kindergärten werden immer mehr ausgebaut, Frauen gehen kurz nach der Schwangerschaft arbeiten. Natürlich wird mein bei uns nicht gezwungen seine Kinder an die Gemeinschaft zu geben. Bei uns wird man schief angesehen, wenn man es tut ... Sicher schreien jetzt irgendwelche Leute die das Lesen. Der Ifo-Chef gibt ein Interview, in dem er sachlich beschreibt, dass in einer Finanzkrise Sündenböcke gesucht werden. 1929 waren es Juden, heute sind es Banker. Sofort erheben sich Stimmen, dass man das nicht vergleichen kann. Faktisch ist es richtig, was er sagte. Aber es erweckt ein falsches Bild, wenn man Juden und Banker vergleicht. Juden hatten es danach mit dem Holocaust zu tun, Banker müssen höchstens um ihren Arbeitsplatz fürchten. Das Thema der Judenverfolgung wird benutzt um Mitgefühl mit den Bankern zu erzeugen. Wenn das Absicht war, war es natürlich unangebracht. Trotzdem ist es sehr spitzfindig. Unsere Geschichte macht aus der Judenverfolgung so ein Senibles Thema, dass man wirklich alles überdenken muss was man im Bezug dazu sagt und besser nichts darüber sagt. Also mit der Kusine um darauf zurück zu kommen hab ich immer wieder etwas gemacht und mit Michi natürlich. Ich will mich nicht falsch darstellen. Ich tendiere dazu zu schreiben, wenn es mir gut geht. Wenn ich viel Arbeite, viel am Computer sitze schreibe ich wenig. Wenn ich damit aufhöre, genieße ich meine Zeit mehr und bin froh :) und dann schreibe ich meist wenn ich froh bin. Ich bin ein schwankender Geist. Also vor zwei Tagen hat es morgens etwas geregnet und so blieb ich erstmal zu hause - fing an etwas zu programmieren und blieb zu hause. Ich arbeitet bis Abends, als ich mich um 7 Uhr los riss und beschloss etwas zu unternehmen. Michi traf irgendwen irgendwo, wollte mich nicht aufdrängen, dachte alleine etwas rum fahren würde mir gut tun. (Ach ja, ich hab ein Fahrrad, neu, 60 €, billg aber fährt !). Am Strand spaziert, im Hostel geendet. Eine Australierin, 18 Jahre alt, aber schon groß am reisen. Wohnt seit sie 16 ist allein, weil ihre Eltern so weit weg von einer Stadt wohnten und sie ja in die Schule muss. Jetzt reist sie schon 7 Monate, mehrere Monate in England arbeiten im Hostel und Bars. Ganz schön jung dafür. Der eine aus dem Hostel schläft am Strand. Er ist Israeli, er hat gearbeitet, sie haben ihn nicht bezahlt, er ging vor Gericht, er verlor. Er fühlt sich beschießen, also bescheisst er den Staat. Er hat Arbeitslosengeld und Sozialwohnung beantragt und bis er sie kriegt schläft er am Strand. Ob es ihm gut geht ? Natürlich, ob ich noch nie am Strand geschlafen habe, sollte ich mal machen. Dann kommt ein Kerl rein - schwer ihn zu beschreiben, er hat lauter Taschen um sich hängen, sieht ziemlich verplant aus, ist dann aber ganz zielstrebig. Er macht Filme und möchte Flyer für ein Casting verteilen. Einen Pilot-Film für eine Reality Show in der Reisende Projekte für Frieden oder die Umwelt oder dergleichen machen sollen. Eine Reality Show über Aktivismus. Er hatte die Idee gestern Abend. Die Spontanität sieht man ihm an. Trotzdem steckt er alle Entschlossenheit hinein. Er hat schon viele Filme gemacht sagt er. In zwei Tagen ist Casting, danach wird gedreht. Ich bin mit ihm mit gelaufen, er klapperte einige Geschäfte ab und ging in eine Bar. Erstaunlich, wie zielstrebig er alles anging. Er wusste wie er mit den Leuten umgehen muss und was er ihnen sagt. Er begrüßt sie, kennt irgendwie schon die meisten, obwohl er gerade erst ankam, fragt ob er Flyer liegen lassen kann, schon klebt er mit Tesa den ihm der Wirt gibt seinen Flyer an die Kasse. Er verteilt ein paar Komplimente und sagt, dass er die Leute dann alle etwa in der Jugendherberge schlafen oder im Döner essen lässt. Schwer ihn zu beschreiben, er war bei allem sehr sympatisch und wirklich. Einfach viel Energie, viel Sicherheit in dem was er tat, keine Zweifel über der Aktion. Naja in der Bar biete ich ihm an ihm zu helfen, ich verteile die Flyer also drinnen. Ich gehe rum, verteile, werde schief angesprochen und dann sitzt Michi da. Ich treffe ihn und seine Freunde. Sein Freund will Häuser bauen, aus Autoreifen, er sagt er saß schon in solchen Häusern, er redet etwas viel. Mädchen holen eine Zigarette, er bringt sie gleich ins Gespräch, sie trinken etwas mit uns aber nur ein Vodka Stamperl, wenn wir alle auch eines Trinken. Also trinken wir. Die eine ist nett. Ich dachte vielleicht 19, aber sie ist 16. Ihre Mutter Israelin, ihr Vater Nepalese, sie kennt ihn aber kaum. Sie ist mit der Mutter und einer Art Stiefvater durch die Welt gereist - mehrere Monate Kampen in Israel am See, Trip durch Australien, 6 Jahre in Indien Goa. Mit 13 waren es ihr zu viele Drogengeschichten, sie ging nach England mit ihrem Freund, der war 26. Sie sollten Heiraten, kurz davor ist sie davon gelaufen. Nun geht sie alleine durch die Welt, malt etwas, war gerade einen Monat bei Beduinen, sie gaben ihr einen Platz im Zelt und sie wusch Geschirr. Heute ist Tag der frühreifen. Später sehe ich, wie sie einen Jungen anmacht, sieht ihm tief in die Augen. Irgendwie weiß sie schon genau wie sie mit ihm umgehen muss. Lustig, was so alles passiert, wenn man mal vom Tisch aufsteht. Aber um das wieder zu würdigen gehe ich schnell wieder an meinen Tisch, anstatt zu den Beduinen zu gehen :-). Naja heute war das Casting, aber ich war zu spät, ich mag keine Reality Shows und ich hab mich nicht getraut hinzugehen :-). Das bin eben ich, ist aber auch gut so. | ||
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| Etwas kleines zum Leben in Tel Aviv. Es gefällt mir wirklich gut hier in der Stadt. Es ist eine junge, lebhafte Stadt. Gestern fahre ich nach Hause mit dem Bus um 11 - der Busfahrer hört Rock - ähnlich den Doors - vorne sitzen junge Leute und wippen mit den Füssen. Vorgestern war Samstag - unser Sonntag - alles zu. Ich gehe in einen Park höre Musik - eine Band - ich sehe nichts. Unter einem Brückenpfeiler auf der anderen Seite erkenne ich einen Mann. Er steht unter dem Pfeiler und spielt Saxophon - ein Lautsprecher macht den Rest der Band. Es ist ein sehr interessanter Aufbau der Szene. der Musiker ist auf der anderen Seite des Flusses - getrennt von seinen Zuhörern. Nicht die Zuhörer müssen den Abstand zu ihm bestimmen, er gibt den Abstand vor. Es wirkt sehr entspannend für beide Seiten. Er kann spielen - ohne bedrängt zu werden - wir können zuhören ihm ohne Angst haben zu müssen ihm zu Nahe zu kommen - er wiederum hat entspannte Zuhörer, die wirklich die Musik genießen. Am Anfang setze ich mich - fast allein - er hat wohl gerade angefangen. Als ich mich umsehe nach einigen Liedern sind es vielleicht 10 Zuhörer. Ich hab das letzte Mal geschrieben, hier merkt man nichts von den Anspannungen. Ich hab herausgefunden, dass man Tel Aviv "die Blase" nennt, abgeschottet von dem Rest von Israel - jung, urban, säkularisiert. Ich sitze im Bus - Abends. Ich denke umher - ich denke an Max - er sagte einmal - gerade ist es ruhig - aber man muss immer aufpassen. Wenn man ein Packet alleine sieht - immer einen Bogen herum machen - das weiß man als Ausländer nicht. Oder jemanden mit Jacke im Sommer. Er übertreibt. Ich denke an die Schwester meiner Mitbewohnerin - wir reden über Vorurteile gegen Araber (die ich hier durchaus sehe). Sie erzählt, sie saß im Bus und neben ihr ein Araber mit großer Tasche. Man sieht es in ihren Augen sagt sie. Sie hatte die ganze Zeit Angst er würde sich in die Luft jagen. Sie übertreibt. Trotzdem stehe ich auf und setze mich, dass ich die Tür beobachten kann, man macht sich ja doch selber leicht verrückt. | ||
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| Hallo allerseits, Ja Zeit vergeht (ich fang ab jetzt immer so an). Aus dem Hostel bin ich ausgezogen. War schön da, war auch schon zwei mal beim Besuchen da, aber es ist natürlich nicht das selbe. Im ganzen fühle ich mich gut - eingelebt. Ich wohne mittlerweile in einer kleinen WG mit zwei Mitbewohnern. Sind beide etwa so alt wie ich. Er arbeitet im Kindergarten, seit einigen Wochen. Er ist nett und lebensfroh oder so. Ist nicht das richtige Wort. Er ist oft weg, diese Tage und Wochen sind hier so viele Feiertage - jüdisches Neujahr(Rashasha na), Jom Kippur und was weiss ich. Alles sehr traditionelle Feste. Die Israelis scheinen mir ein sehr Geschichtsbewußtes Volk zu sein. Die meisten gehen bei den Festen nach Hause zu ihren Familien. Mein Mitbewohner auch - er geht auch am Wochenende nah Hause - mir scheints sobald er kann. Aber er macht sich dabei auch ein wenig Sorgen um mich, fragt mich, ob ich genug ausgehe, erzählt dass er bald hier bleibt am Wochenende. Irgendwann frägt er mich direkt, ob ich jemanden habe, um auszugehen oder so. Ich sage ihm, so schlimm steht es um mich gar nicht - muss ja nen schlimmen Eindruck machen. Nein ich glaube er ist einfach nett. Ihm gefällt alles gut - er geht gerne aus und gerne Sport machen und Kocht gerne und eigentlich macht ihm alles Spaß. Dabei scheint es nicht übertrieben oder merkwürdig, es passt zu ihm. Meine Mitbewohnerin ist auch nett, auch sehr Bodenständig, beherrscht. Es fällt mir schwer sie zu beschreiben ohne dabei etwas zu sagen, was ich nicht so meine. Sie mag ihren Freund - man sieht es wohl. Gleichsam redet sie nicht, wie mein anderer Mitbewohner, dass ihr alles Spaß macht. Sie zeigt, was sie fühlt und was sie will. Sympatisch. Sie ist aufgewachsen in einem Kibbutz. Klingt interessant was sie so erzählt. Ich schreibe mal nieder was man mir erzählt hat. Die ganze Idee scheint aus kommunistischen Idealen entstanden worden zu sein am Anfang der Gründung Israels. Heute ist davon noch etwas geblieben aber es hat sich verändert, scheint sich aufzulösen. Jeder arbeitet in den Kibbutzen - jeder seinen Teil, allerdings wird niemand zum arbeiten gezwungen. Das Geld dass erwirtschaftet wird, wird verteilt - jede Familie bekommt Geld, abhängig von der Anzahl Kinder und Erwachsener. Gewaschen wird in großen Waschsäälen - man lässt seine Sachen da, alle Anziehsachen haben deine Nummer, so kommt es einige Tage später in dein Fach. Sie werden mittlerweile subventioniert und auch damit scheint ihre Existenz nicht gut gesichert - dieses eine, aus dem sie kommt muss wohl bald schliessen (http://de.wikipedia.org/wiki/Kibbuz). Lustig - im Hostel war ein gewisser Max. Er kommt natürlich aus München, hat dann als jüdischstämmiger nach 15 Jahren einige Jahre in Israel verbracht, dann einige Tage in Frankfurt, danach ist er nach Israel gezogen. Er sieht als Weg in die Zukunft kleine Kommunen, die den Gegenpol zum Kapitalismus bilden, in denen man sein Sozialesumfeld pflegt. Die Schwester meiner Mitbewohnerin war auch da, zum Wäsche waschen. Das Gespräch kam auch Aussenpolitik. Meine Meinung dazu ist, dass der Terror nicht als Menschen gewolltes Böses zu begreifen ist, sondern als Unfall. Wenn man ein Land in einem fremden Land aufbaut, bei den Nachbarstaaten unbeliebt ist, muss man mit Verlusten rechnen. Natürlich sind es Menschenleben. Aber sterben gehört zur Natur des Menschen - warum fahren wir sonst Auto ? Warum fliegen wir ? Wir wollen etwas erleben, wir wollen Leben und Risiken in Kauf nehmen. Das ist unsere Natur. Warum ist uns der Tod so fremd ? Politisch in einer Demokratie wie wir sie haben, ist das Leben der Individuen wichtig für die politische Stabilität (Man darf ja wohl die Opposition nicht einfach um die Ecke bringen). Jedem Individuum ist der Tod so fremd, weil es soviel Angst davor hat. Trotzdem gehört er zum Leben. Soweit meine Meinung - die ich vielleicht nur aus dem großen Abstand zum dem Geschehen haben kann. Das wird mir immer dann bewusst, wenn ich Angst vor dem Sterben habe. Aber es wurde mir auch klar, als ich mit der Schwester sprach. Sie kannte jemand in der Army, ein Freund, der erschossen wurde ein Sanitäter - er wollte einem verwundeten auf dem Feld helfen. Ihr klarer Standpunkt war, niemand darf sterben, jeder hat das Recht zu leben, man hat das Recht sich zu verteidigen, wir dürfen uns verteidigen. Ich nagelte mich wiederum darauf fest, dass Selbstverteidigung wichtig ist, aber noch wichtiger ist die Selbstkontrolle. Ein Staat, auch eine Demokratie, macht Fehler, viele Fehler und um die muss man sich kümmern. Es kann nicht sein, dass ein Araber ein kleines Mädchen mit einem Messer in einem Palästinensergebiet ansticht, darauf hin Siedler wütend in das Nächste arabische Dorf gehen und 6 Menschen anschiessen. Das Gespräch konnte natürlich nicht sehr gut ausgehen, aber wir haben uns nochmal gesehen und reden noch miteinander ;). Mir fällt mein einer Arbeitskollege ein - er sagt wir brauchen mehr Verteidigung (zu den Atomwaffen), zur Abschreckung. Die anderen müssen keine Angst haben, dass wir ihnen etwas böses tun, wir sind eine Demokratie. Das ist genau das Sicherheitsdilemma, dass in dem Buch "Weltbilder und Weltordnungen" beschrieben wird - man sieht Konflikte aus seinem Standpunkt und geht davon aus, dass der andere ja weiß das man nur gutes im Schild hat, also kann man ruhig aufrüsten. Zwei Staaten wollen dadurch immer mehr Militär als der jeweils andere haben. Michi hat es auch in eine WG geschafft und sogar eine in der Nähe der Uni. Er wollte da gar nicht hin - wollte lieber in der Nähe der Stadt bleiben - dafür kommt er zum Mittagessen ;). Alon, der hier im Büro neben mit sitzt, hilft seinem Bruder beim Filme machen. Ich hab gestern einen gesehen und er hat mir sehr gut gefallen. Er zeigt schön das Leben in Tel Aviv - den säkularisierten, urbanen Eindruck den man bekommt. Natürlich geht es auch um mehr - aber schaut ihn am besten selber an ;) ! - http://www.frozendays.com | ||
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Also ich hab Stimmen gehört - die sagen, dass manche Leute Photos sehen wollen. Hier ist erstmal der Beweis, dass es mir gut geht - mein Zimmer - aus dem ich in 5 Tagen ausziehen werde in ein eigenes in einer WG. Ich werde wohl etwas einsam nachts sein ... Im Bett liegt Michi, der steht jeden Tag etwas später auf :) (er hat einen Fotoblog mit etwas besserer Qualität) Jetzt kann ich auch noch schnell zeigen, wo ich in der Uni sitze. Am Computer ist Alon - der mich an der Uni eingeführt hat. Damit hab ich auch schon gezeigt, wo ich so bin. Jetzt noch etwas zu Tel Aviv - wie es hier so aussieht ! Es ist eine ziemlich westliche Stadt. Hier ein Platz vor dem Markt und ein Bild vom Markt: Gleich danaben ist der etwas gehobenere Markt - eher ein Flohmarkt - im Unterschied zum ersten gibt es zu dem auch Kontrollen: Diese Kontrollen sieht man hier sehr oft. Etwa auch bei dem Weg in die Uni: In der Uni ist es ziemlich gepflegt und schön - man sieht oft Studenten auf dem Rasen liegen. Jetzt sind noch Ferien - deshalb ist nicht viel los. Die Stadt hat auch einige Gimmicks. Eigentlich nichts besonderes - haha eigentlich - die waren nämlich so schlau, eine Ente drauf zu setzten. Immer wieder sieht man kleineren Schnickschnack. Die Geschichte hat mir Alon erzähl. Es gab einen berühmten Comic Authoren, der letztes Jahr gestorben ist. Er hat immer diese Ente gemacht. Sein letzter Wunsch war, dass sie auf das Rathaus kommt ;) Natürlich kann man keine Stadt am Meer vorstellen, ohne das Meer zu zeigen. Hier schon in der Dunkelheit... Und zum Schluß noch zwei ?schöne? Skulpturen. Die Frau die hier aussieht wie ein Gespenst und will Brautkleider verkaufen ... Na und wenn das mal kein Gesunder Umgang mit der Vergänglichkeit ist ! Grüsse, bis bald ! | ||
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| Ich war heute in der Uni - niemand da, so hab ich mich mal ans Informatik Lesen gesetzt. ------------------------------------------------------------------------------------------------ Als ich mit dem Bus nach hause gefahren bin - ist mir aufgefallen, dass die Stadt gut beschreiben würde, dass man hier in Tel Aviv von jeglichen politischen Spannungen nichts merkt. Vielleicht haben sie die Leute schon daran gewöhnt. In einem Buch "Weltbilder und Weltordnung", erzählt der Author kurz über Demokratien. Es sei ein Vorurteil, dass sie friedlicher als andere Regierungsformen sind. Sie sind sogar gegenüber nicht Demokratien eher aggressiver als andere nicht Demokratien. In der Gesellschaft einer Demokratie formiert sich erst dann Wiederstand gegen einen Krieg, wenn sie die Folgen des Krieges im eigenen Land spürt (etwa durch Kosten). Ich lese grade ein Buch, dass die Geschichte Israels und Amerikas sehr imperialistisch und negativ interpretiert (Noam Chomsky - "Hybris"). Mir gefällt dabei nicht so gut, dass der Author das ganze nicht neutral sondern eher aus dem linken Spektrum sieht und seine Erzählung nicht so sehr informativ sondern eher Manipulativ ist. Seine Grundaussage ist, dass die Politik International versagt, insofern dass es keine Gerechtigkeit und Ordnung gibt. Die Gerechtigkeit für alle ist seiner Meinung nach die Aufgabe der Politik und nur damit ist (gerade im Zeiten des Terrors) dauerhafter Frieden möglich. Dieser dauerhafte Frieden ist gar nicht das wahre Ziel der Politik sondern nur der Wunsch der Bürger. Die Uno wird von den Starken instrumentalisiert gegen die Schwachen und hat keine wahre Macht, nur interpretative. Amerika spielt sich als Weltpolizist auf, der vorgibt das "Gute" zu wollen, aber in Wirklichkeit reine Machtpolitik betreibt. Durch das Versagen der Internationalen Politik wurde die Menschheit schon fast zum Atomkrieg gebracht und die Umwelt stark beschädigt. Während ein Politikwissenschaftler jetzt vielleicht sagen würde, dass das so sein muss, sieht er die Lösung in einer starken Zivilbewegung, die sich gegen die Politik wehrt. Das errinnert an Foucault, der von jedem die Arbeit am Selbst fordert um sich die Freiheit zu erkämpfen und gegen die "Biomacht" vorzugehen, die vom Staat und der Gesellschaft auf seine Bürger ausgeübt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass beide Herangehensweisen dem Bürger zu viel abverlangen - der zu träge ist - er will gelenkt werden. Es sind die Lösungen von aktiven Bürgern, die von anderen Aktivität fordern. Eine Zigarettenwerbefrau, die Politik studierte, schockierte mich einmal. Auf die Frage nach meiner Adresse für ein Feuerzeug, sagte ich, dass es mir als Gegner der Datensammlung und Überwachung schwer fällt ihr meinen Namen zu geben. Die Datensammelei soll zu einer effektiveren Verwaltung und Kontrolle der Bürger führen, nimmt damit vielleicht aber der Gesellschaft das, was es in ihr lebenswert macht. Nun da sagt sie, dass doch Privatsphöre eine Illusion ist. Ich antworte dass man doch gerade dagegen kämpfen muss - dass sie erst gerade zu einer Illusion wird. Ich gebe meine Stimme bei der Wahl aus und damit habe ich Verantwortung für dass was hier passiert. Sie antwortet, ob ich das wirklich denke. Sie sagt es sei bemerkenswert, sagte es aber so, als ob sie dabei über mich lache. Sie dachte Menschen sind Schafe, die geleitet werden wollen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich muss an eine ganz andere Geschichte denken - "Wandlungen einer Ehe" - ich hab nur einen Ausschnitt in einem Band voller Ausschnitten aus Büchern gelesen. Eine Frau beschreibt ihren Mann, ihre Ehe. Ihr Mann hält zu allen Leuten Abstand, aus dem Bewußtsein, dass die Gedanken eines jeden Mensch durch Verdrängung und selektiver Wahrnehmung gelenkt werden. So hält er sich von ihnen fern und kann nichts mit ihnen anfangen. Er macht seine Umwelt unmündig. - Nur nebenbei ... Muss ich mal lesen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jetzt hab ich wieder viel geschrieben. Ich hab das Zimmer bei den Beiden nicht genommen. Sie meinte mein Angebot käme für sie nicht in Frage. Nachdem ich dann gesagt habe es gehe nicht, haben sie immer wieder bei mir angerufen und sind mit dem Preis wieder runter. Die verkaufen mich für blöd - zuerst gehts nicht billiger und dann plötzlich schon. Ne ich mag mich ja nicht für blöd gehalten fühlen. Also hab ich mich nicht mehr gemeldet und habe jetzt ab ersten Oktober ein Zimmer für 3 Monate bei einer ganz netten - die für 3 Monate nach Indien verschwindet. Ist billger - größer und zentraler - nur auch etwas runtergekommener, aber das stört mich nicht. Gut dass ich nicht zu den anderen bin. Hab mit Christen Kaffe getrunken. Für Juden ist Jesus ein falsch Prdiger. Aber es gibt ein paar Juden die ihn statt dessen für einen Propheten halten und die verstehen sich gut mit Christen und da sind einige hier, die für 3 Monate kommen um hier Menschen zu helfen. Nette Leute - im nächsten Leben währe ich gerne ein Fisch, schwul und Christ - ich glaube dann wäre ich dauerhaft am glücklichsten - ich könnte ewig tauchen, hätte keine Probleme mit Frauen mehr und müsste keine Angst mehr vor dem Tod haben. Ein Deutscher ist angekommen. Er hat mir Fotos gezeigt - ich muss auch nochmal Reisen hier - echt schön - der Tempel aus Indianer Jonas III um die Ecke - Korallenriffe am Strand. Der Kanadier ist abgefahren - er war ein weiteres Beispiel, dass man mit viel Eifer und aktiver Frechheit auf dauer Erfolg bei Frauen haben kann - 5 Tage 3 Frauen geküsst. Aber er hat sie auch systematisch belogen und keiner gesagt, dass er in ein paar Tagen wieder geht und statt 36 hat er sein Alter bei den 20 Jährigen immer mit 30 angegeben ... Ich weiss nicht, ob ich mit 36 jeden Abend versuchen will eine Frau rumzukriegen. | ||
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Heute hab ich Mittags meinen ersten Kontakt mit der Uni gehabt. Sehr netter Kerl - Arbeitsgruppe sollte also Ok sein. Hab nen Account und kann loslegen. Nach einem Nachmittagsbad im Meer war ich Abends in der WG. Ich hatte sie morgens angerufen, da war die Verbindung schlecht aus der Telefonzelle. Sie wollen eine Art von Kaution haben, aber über nicht weniger als 3000 €. 2000 € als Check 1000 € bar. Puh ich bin zu den Banken gelaufen und hab mich über diese Checks informiert. Abends war ich bei ihnen zuhause. Die waren nett - junge Ausgehleute. Er schwul, sie lesbisch. Ihr gehört die Wohnung, obwohl sie erst 27 ist. Nach Reden über die Kaution kamen wir dazu, dass sie darauf verzichten könnte aber die Rente von 300 € auf 460 € hochgeht. Puh. Für die zwei kleinen Zimmer. Ich konnte es auf 400 € drücken aber das wars. Sie kennt ihn ja schon - trotzdem ist es unfair - er zahlt für ein viel grösseres Zimmer 380 €. War trotzdem nett da. Hab den letzten Bus verpasst und bin 1 1/2 Stunden heimgelaufen. Im Hostel sprach ich mit Michi - wenn wir beide in die zwei kleinen Zimmer einziehen - er bleibt mindestens 4 Monate - geht es. Aber dazu meinte sie heute morgen, dass es für sie nicht in Frage käme - kompliziert ... Professor schreibt ich soll anfangen zu arbeiten hmpf | ||
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Die Leute haben sich heute alle wieder verabschiedet, ausgenommen Michi ein Japaner - ein lustiger. Er ist 30, hat 3 Sachen studiert und lebt gemütlich vor sich hin. Er war schon hier im Juli und hat vom Israel Urlaub Urlaub in Moldavien und der Ukraine gemacht. Er scheint einigermassen Geld zu haben, ist aber nicht abgehoben (scheint mir), will einen Kurzfilm drehen (hat schon auf ner Seite einem Forum 80 Freiwillige Schauspielbewerbungen und möchte sie jetzt Karsten) - gleichzeitig hat er sich bei der Stadt einen kleinen Platz auf der Strasse reservieren lassen um Bilder zu machen und zu verkaufen. Mir scheint er weiss selber noch nicht ganz was er verkaufen soll ... Diese ganzen Aktionen passen gar nicht direkt zu ihm - er ist ein ganz ruhiger - aber eben doch aktiv. Heute hab ich wieder alle neuen Nummern durchgerufen. Die meisten wollen nur jemand für ein Jahr. Eine WG hab ich gesehen - netter Kerl - schöne Wohnung - nicht so teuer etwas ausserhalb - und am Ende sagt er, ich soll einfach sagen, wenn ich rein will. Unglaublich, nach den Tagen der Arbeit gehts so einfach. Eine andere Nummer die ich noch anrufe ist von einem Vermieter. Er sagt ich soll doch bitte den Mann aus der WG anrufen - der mache aber Probleme - er denke er wolle niemandem das Zimmer zeigen. Wenn es so sei, soll ich mich wieder bei ihm melden. Ich rufe also den Mieter an, der sagt, Zimmer sei schon weg. Aus Spaß und um zu kucken was passiert rufe ich den Vermieter wieder an. Es stellt sich heraus, dass es die Wohnung ist, die ich als erstes angesehen habe, die ich auch wollte, die mich nicht wollte. Der Mieter hat schon einen Freund den er in der Wohnung haben will, der dem Vermieter nicht gefällt. Also sagt der Mieter mir sie ist voll, der Vermieter hingegen frägt mich, ob ich rein will. Will natürlich nicht gegen dem Willen des anderen in seine WG und hab ja schon was anderes ... Michi traf sich mit einem Japaner an der Uni zum hallo sagen - er kennt ihn nur über eine Ecke, dachte es wäre gut einen Japaner hier zu treffen. Dieser zieht nächsten Monat aus, also kam ich mit. Er war eher vereinsamt - seine Wohnung 350 Euro und eher ein Loch :(. Aber er begleitet uns und wir sehen noch eine Wohnung und danach die Studentenwohnheime. Kosten auch 450 $ und sind solche Löcher - zwei Leute pro Zimmer - Toilette braun ... Danach hab ich gleich dem von heute Mittag zugesagt und morgen ziehe ich ein :-) | ||
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Wohnungssuche ist etwas schwerer als ich dachte. Hab schon zig Leute angerufen - suchen alle jemanden für länger als ein halbes Jahr. Der eine aus dem Hostel meint ich solle einfach angeben ich bleibe 1 Jahr. Außerdem teuer -nichts unter 250 Euro und für 300 Euro teils kleine nischen Zimmer... Das erste das ich angeschaut habe ist voll. Das zweite auch. Schade, das hätte mir gefallen. Jetzt rufe ich jeden Tag die Wohnungen der Webseiten an. (www.homeless.co.il - wenn jemand kucken will ;) Heute war Schabbat. Ein toller Tag - daran muss man sich erst mal gewöhnen. Juden haben am Schabbat (Samstag - eigentlich Sabbat, aber sie sagen Schabbat) Feiertag. Sie arbeiten nicht - fast wie unser Sonntag. Sie fahren aber z.B. auch nicht Auto. Sie schalten nichts ein und aus - kein Telefon, kein Licht. Wenn es Anfang vom Schabbat brennt, brennt es den ganzen Schabbat. Michi - ein Japaner - war schon vor Monaten da. Irgendwann holt ihn der Hostel Besitzer. Eine Kerze auf dem Tisch ist so herunter gebrannt, dass sie fast den Tisch anbrennt - aber weil Schabbat ist, kann er sie nicht ausmachen - Michi soll ihm helfen. Die Strassen sind fast leet. Ich gehe allein neben einer sechsspuringen Straße. Busse (einziger Transport) fahren nur noch ganz wenige. Ich hatte mir natürlich unwissend eine Wohnung vorgenommen anzusehen. Ich dachte die wäre nicht so weit - aber als ich da war, wo ich dachte sie wäre, kam raus, dass sie in der Nachbarstadt ist (Städte ist vielleicht das falsche Wort - Bezirk würde besser passen - die Bezirke haben Strassen gleichen Namens). Am Ende bin ich ewig hin gelaufen. Die Wohnung war neben einer sechsspurigen Strasse - nicht billig ... nicht so gut. Aber nette Mitbewohner. Bin zurück mit dem Bus gefahren, der mich irgendwo herausgelassen hat -neben einer Wiese von Indonesiern. Der Rückweg war an einer Strasse voller Schwarzer. Sah sehr interessant aus. Die Kulturen bleiben eben doch etwas unter sich. Nach 3 Stunden fast nur Laufen war ich wieder da. Etwas ausruhen mit welchen vom Hostel anden Strand und Abends noch ne Wohnung ansehen. Der Mann war auch sehr nett - leider nicht möbiliert - 10 Uhr mit denselben vom Hostel an den Strand ein Bier getrunken. | ||
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Gasper einer der, die ich hier kennenlernte ist ein ganz netter. Er gibt ein Buch an Salome - eine eher extrovertierte. Es fällt, weil sie es nicht richtig hatte. Er entschuldigt sich. Sie sagt er soll sich nicht entschuldigen. Ich meine er ist eben nett. Sie antwortet dann glaubt man es ihm nicht mehr, wenn er es einmal ernst meint. Lustig. Das ist ein ganz anderer Blickwinkel. Sie nahm es nicht ernst. Sie konnte oder wollte nicht nachvollziehen, wie er es meinte. 'Ent-schuldigung' - man läd Schuld auf sich, wird schuldig und möchte eintschuldigt werden. Das war das Wort vielleicht einmal. Naheliegend ist die Idee, dass Worte zwar so eine Basis im Ursprung haben können, aber von der Bedeutung nicht zwangsweise etwas damit zu tun haben müssen. Das Wort, das einen Sinn hatte, wird zu einer Art Symbol, deren Sinn sich verselbstständigt. Es ist nicht mehr der Vorgang der 'Ent-schuldigung', sondern das Wort wird ein Symbol, dessen Bedeutung nur noch durch den Gebrauch bestimmt wird. Ein ähnliches Symbol ist 'es tut mir Leid'. Auch das hat einen Ursprung, die Bedeutung davon ist aber schon lange verändert. Der Ursprung mag gewesen sein das Gefühl des Mitleids. Doch wenn jemand das Symbol benutzt heißt es nicht, das er Mitleid oder überhaupt Leid empfindet. Es bedeutet die symbolische Anteilnahme, einen Akt der Solidarität. Die Symbole haben eine Bedeutung die nur durch den Gebrauch bestimmt ist. Der Gebrauch wiederrum ist bestimmt von der Bedeutung die dem Symbol jemand gibt, der es noch nicht kennt. Nur durch diese Interpretation bleibt das Symbol mit dem ursprünglichen Sinn der Wörter verbunden. | ||
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Ich hab mir Wohnungen angesehen - eigentlich nur eine, aber die war schon schön - außer dass sie für ein Jahr ist. Ist ganz klein und kostet 270 Euro ... hmmm Mitbewohner ist aber sympatisch - ein ruhiger vielleicht eher fleissiger Medizinstudent. Die Uni schaut sehr gepflegt aus. Ich hab jemand im Bus getroffen, sie will studieren aber nicht auf der Uni ich frag wieso, sagt sie die Noten waren nicht gut genug - klang als wäre dass eine angesehene Uni. An den Eingängen der Uni - es gibt nur 3 - sind Securities, wie auch bei vielen Geschäften, wie bei allen größeren Supermärkte usw. Sie wollen kurz in die Tasche schauen, dann gehts weiter. Unglaublich wie viel Geld all diese Kontrollen kosten müssen. Sehr viele Junge Leute hier. Viele Jobs werden von jungen gemacht, was komisch wirkt, zum Beispiel waren die lange Security Kontrolle am Flughafen, von einer Gruppe von 3 Mädchen und einem Jungen, die alle jünger als ich waren. Muss man erstmal richtig ernst nehmen ... Die Leute sind hier sehr vermischt - deshalb falle ich irgendwie so scheint es mir gar nicht so stark auf - reden mich immer mit hebräisch an. Also es gibt dunklere und hellere Hautfarben, viele Formen von Gesichtern, sogar die Kleidung scheint weniger genormt. Auf dem Weg in die Uni war auch gleich ein Deutscher - hält eine Gastvorlesung. Fiel mir im Bus auf, weil er fragte wann die Uni kommt und schon so etwas verwirrtes von einem Professor hatte. Ich bin mit in die Uni mit ihm, mir schien es aber bald, als wolle er lieber alleine gehen und wusste auch nicht, was er da einen gerade im Bus auf gegabelt hat ;-) Jetzt gleich schaue ich noch eine Wohnung an, die wäre 1,5 Monate und im Zentrum. Hört sich nett an ... ---- Die Wohnung war auch nett - mal sehen ... Ich bin noch an den Strand, hab mich kurz mit einem Mädchen unterhalten. Sie kommt aus Georgien. Sie hat einen jüdischen Vater. Deshalb kann sie in Israel Aufnahme beantragen, wie jeder jüdisch stämmige. Sie bekommt ein Appartment bezahlt in der nähe von Tel Aviv und einen hebräisch Kurs einige Jahre. Sie ist schon ein halbes Jahr hier. Sie mag aber Israel nicht und ist Christin - Oxtodoxe Christin. Am liebsten will sie nach Amerika. | ||
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Ich bin nach einem lange Tag angekommen ! heute morgen um 5:30 los - und angekommen um 24 Uhr. anstrengend. Und ich bin mit JAT geflogen - eigentlich eine gute Fluglinie - aber alte Flugzeuge ... Zum ersten Mal keine Billigfluglinie - hab Sandwiches und Trinken ohne Aufpreis bekommen, dafür Todesangst ;). Boing 747 - 300. Von Frankfurt - Belgrad und im gleichen Flugzeug zwei Reihen weiter hinten nach Tel Aviv. Hier schaut es sehr interessant aus. Obwohl man wohl doch nicht ganz ungestört lebt hier - der Empfang war eher hart - ich wurde gleich abgefangen und ausgefragt - was ich mache - was ich hier mache, wie lange ich bleibe, warum ich in Israel studieren will... Danach Ausweis Kontrolle, diesmal nicht im Gang abgefangen, sondern ganz normal am Schalter ohne viel Trara. Aber gleich danach wieder abgefangen. Was ich mache usw - aber diesmal noch viel detaillierter - woher ich Geld bekomme, warum Israel, welche Uni, wo ich wohne, wo mein Professor ist, Einladung von ihm (musste den Computer starten und die Email zeigen) - wie viel Geld ich hab ... Und dann kommt beim Zoll einer zu mir - redet - ich denke er dreht mir ein Taxi an - nein nein ich brauch nichts. Statt dessen Polizei - Gepäckdurchsuchung. Gott sei dank nicht so genau - nur die kleinen Taschen - nicht den großen Rucksack. Keine Drogen gefunden. Dann war es schon 24 Uhr und keine Bahn mehr (alle anderen aus dem Flugzeug wurden viel weniger kontrolliert) und waren schon weg. Taxifahrer nahm 25 Euro - jetzt bin ich im Hostel. Es ist sehr heiß hier - gleich ne Kurze Hose angezogen ... Im Hostel sagt er zu den Kontrollen von denen ihm schon erzählt wurde nur ironisch: "you look suspicious" Gibt in der Dusche nur kaltes Wasser, aber das reicht völlig - und nicht mal das ist kalt hier ... | ||
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| Nun länger nicht geschrieben. Weniger Gedanken im Kopf. Aber jetzt wieder unterwegs - mal sehen was daraus wird. Morgen gehts los nach Israel - studieren, ein halbes Jahr. | ||
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| Machen wir beide einen Ausflug, werden wir uns näher kommen. Etwas gemein haben, das sonst nicht wäre. Ist das Gemeinsame dann noch etwas besonderes, da es so vorhersagbar war? Oder liegt damit das uns verbindende in der Bereitschaft für den Ausflug oder allein in seiner Möglichkeit ? Gute Absicht ist schon vorhanden. | ||
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Sehr schöne Reise geht auch irgendwann zu Ende ! Nur zum weiter empfehlen (also die Reise selber zu machen !). Vielleicht auch mal den Blog zu lesen, wenn man etwas Zeit hat ... | ||
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Aus der Reihe Mathematiker macht Geisteswissenschaft: Ein Freund ist türkischer Abstammung. Komme ich zu ihm, wurde mir manchmal etwas zu essen gebracht. Jedoch hole ich es mir nicht, sondern ich werde bedient. Meist von seiner Schwester. Darin sah ich die Benachteiligung seiner Schwester. Bei den Türken herrscht ein anderes Verständnis der Rollen zwischen Mann und Frau. Für mich scheint es in meiner Gesellschaft keine oder wenige aufgezwungene Rolle für Mann und Frau zu geben. In der türkischen Kultur die ich durch meinen Freund erlebe, scheint es jedoch ein ausgeprägteres Bild der Rollenverteilung zu geben. Wenn ich nun sage, dass seine Schwester unterdrückt wird, sagt er sie seien eine moderne Familie. Sie muss es nicht tun. Es ist lediglich Tradition, dass die jüngste die Gäste bediene. (Eigentlich sagte er, dass das Geschlecht egal sei, aber bei traditionelleren wie seinem Schwager spiele auch dass eine Rolle, so dass dessen kleiner 4 jähriger Sohn nicht bedienen würde). Aber niemand zwingt seine Schwester - sie kann aufhören. Es ist ein wenig kompliziert, wenn man in einem Umfeld aufwächst, dass so etwas von einem verlangt und man selbst nicht von Haus aus kritisch ist. Wenn man dem Umfeld vertraut und die Werte annimmt, wird man benachteiligt, ohne gezwungen zu werden. Ich versuchte die Emanzipation weiter zu verteidigen und schloß, dass das Unrecht in der Rollenverteilung liegen muss. Sind also Rollenverteilungen per se schlecht ? Die Antwort wird verkompliziert, da auch in unserer Gesellschaft durch die Medien bereitwillig Rollen an Mann und Frau verteilt werden. Es scheint mir eine schwere Diskussion, wo die Rolle geschichtliche Ursachen und wo sie auf einen wirklichen Unterschied zwischen Mann und Frau zurück geht. Wieso sollen Mann und Frau gleich behandelt werden ? Sollen sie gleich behandelt werden ? Früher würde man diese Frage sicherlich mit nein beantworten, als die Muskeln noch ein entscheidender Faktor bei der Arbeit waren. Heute fällt dieser Faktor weg. Die grade gestellte Frage ist also nicht allgemein zu beantworten. Wie sollen Mann und Frau miteinander umgehen, wie sollen die Rollen aussehen ? Annähern kann man sich der Frage mit einem Prinzip aus der Staatstheorie. Als die Menschen sich zu Staaten zusammenschlossen wussten sie noch nicht, welche Rolle sie in diesen einnehmen würden. Deshalb wollen die Menschen aus Egoismus heraus dass alle im Staat gleich behandelt werden und gleiche Chancen haben. Darauf aufbauend würde also der Vertrag zwischen Mann und Frau, ausgehandelt bevor diese jeweils wissen welche Rolle sie einnehmen, zu einem für beide Seiten gerechten Ergebnis führen. Früher wäre dieses Ergebnis sicherlich gewesen, dass die Männer arbeiten gehen, während die Frauen sich um den Haushalt kümmern. Heuzutage ist es im Gegenteil so, dass Frauen in der Geschäftwelt, eine gute Ergänzung zu den Männern bilden. Wir leben heute in einer Dienstleistungsgesellschaft. In dieser gibt es keinen zwingenden Bedarf für eine Unterscheidung zwischen Mann und Frau. Mag sein, dass wenn kein zwingender Bedarf besteht, so doch ein Grund für eine Unterscheidung zwischen Mann und Frau zu finden wäre. Geschichtlich aus der Anwendung der Rollenverteilungen und aufgrund des aus der Aufklärung folgenden Hinterfragens von allem, ist ein tiefes Misstrauen gegen die Rollenverteilungen entstanden. Also halte ich das Bild, dass die Frauen zuhause bleiben müssen für überholt. Wie steht es mit dem Bedienen zuhause ? Es ist schön, wenn man zuhause von seiner Frau bedient wird, es wirkt wie ein Liebesdienst. Das es das in Wirklichkeit nicht ist, sieht man daran, dass sie einen auch bedienen würde, wenn sie einen gar nicht mehr liebt. Wenn ich mich nicht irre, liegen alle diese Gedanken bereits in meiner Kultur, dass verwunderte mich am meisten. | ||
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| Oh wann lerne ich besseres Zeit Management ? Gestern war ich krank und hab deshalb an meiner Homepage gedocktert. Dafür dann heute Nacht gearbeitet um um 9:30 das Tutorium zu halten. Bis um 7:00 hatte ich deshalb erst ne halbe Stunde geschlafen... | ||
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Ich habe ein Modell des menschlichen Kopfes. Der Menschen als ein primitives Informationsverarbeitendes System, dass dabei über einige Fehlertoleranz verfügt und immer wieder Fehler macht. Auf einer gewissen Menge von Informationen wird immer wieder ein Schema angewandt. Die Eingaben in das Schema sind die Assoziationen die das Gehirn mit den Begriffen herstellen kann. Diese sind jedoch immer dieselben, egal wie oft man darüber nachdenkt. In der Informatik nennt man das ein Formales System (mit Zufallsquelle). Daher beginnen die Gedanken bald im Kreis zu drehen. Neue Ideen kommen immer seltener, da schon alles durchdacht wurde und stammen oft von Fehlern ab, die das Gehirn dabei macht, aber auch nötig sind, aus ihnen schöpfen wir unsere Kreativität. Um diesem Kreis der Gedanken zu entkommen und eine Idee zu haben braucht man eine Inspiration. Einen bruch der Gedanken durch eine neue Quelle ausserhalb des Kopfes. Und hier kommt Kunst, als Ideengeber ins Spiel. | ||
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Achtung, alles nur erträumt: Mir fiel es immer schwer mit Kunst umzugehen, oft fehlt mir der Zugang. Eine Kunststudentin erläuterte mir, dass Kunst oft mit den Erfahrungen der Musik verstanden werden kann. Musik ist Unterhaltung höchstens nebenbei soll sie eine Idee übermitteln. Mit Kunst soll es also ähnlich sein. Wenn man sich auf die Suche nach dem Sinn begibt, ist es der falsche Ansatz. Kunst will unterhalten. Eine neue Musik gefällt mir nicht auf anhieb. Erst mit der Zeit, wenn ich sie öfters höre. Vielleicht sollte ich der Kunst mehr Zeit geben. Ein Künstler kann ein Kunstwerk machen um im Betrachter Ideen zu erzeugen. Oder er stellt sich einen gewissen Betrachter vor und will ihm etwas vermitteln. Der Unterschied ist klein, doch erwächst dem ganzen ganz andere Kunst. Die ansprüche sind anders. Ich sehe dabei einen Unterschied zwischen Idealismus und Realismus. Ideal wäre es, könnte ich meine Aussage in einen kleinen Text packen. Real betrachtet wäre es schön, wenn ich überhaupt etwas in dem Leser verändert hätte. Egal was ich mit meinem Betrachter mache, ich muss ein Bild von ihm haben, eine Zielgruppe. Man kann nicht erwarten, dass jeder beliebige Mensch die Aussage verstehen würde. Nehme man einen Stummfilm, die Mimiken würden in verschiedenen Ländern völlig verschieden Interpretiert. Warum schreibe ich ? Nun ich sage mal meine Zielgruppe ist mir sehr ähnlich. Deshalb verstehen sicher nicht viele meine Aussagen, aber ein paar reichen mir völlig. Und auch wenn es keiner ist, ist für mich dass auch ok, genauso schreibe ich für mich. Wenn manche Kunst keine verständliche Aussage hat, sondern Ideen erzeugen will, wofür braucht der Mensch Ideen? | ||
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Mir fiel es immer schwer mit Kunst umzugehen, oft fehlt mir der Zugang. Ein Mädchen erläuterte mir, dass Kunst oft mit den Erfahrungen der Musik verstanden werden kann. Musik ist für mich eine schwer zu verstehende Sache. Fast immer ist ihr Zweck zu unterhalten. Manchmal auch Gefühle zu erzeugen und sehr selten (oder nie) transportiert sie eine komplexe Botschaft in dem Sinne, dass die Aussage auch ohne Gesellschaft Inhalt hätte. Ich möchte das gleich etwas erläutern. Ich habe früher oft nach der Aussage in den Liedern gesucht. Gleichzeitig wuchs ich in einem Kreis auf, in dem Pop Musik als minderwertig erachtet wurde, ich habe aber oft nicht die Grenze zwischen der achtbaren und nicht achtbaren Musik verstanden. Bei uns waren typische Beispiele: Britney als eine nicht akzeptierte, Tupac als ein allgemein akzeptierter und EinsZwo als ein von mir persöhnlich besonders akzeptierter Musiker. So kann man über Britney sagen, dass sie ihre Musik benutzt um ein Star zu werden, Reichtum und Ruhm zu ernten. Sie ist nicht "real" geblieben. Aber was sagt mir das über ihre Musik ? Nachdem ihre Musik nicht von ihr gemacht wurde(soweit ich weiss), sondern fremd komponiert ist, ist sie sicher nicht minderer Qualität, da Britney gut zahlen kann. (Das fiel mir etwa auf, als ein Lied von ihr im Radio kam und mir das Lied schlagartig nichtmehr gefiel, nachdem ich merkte von wem es war). Das führte eine Zeitlang zu meiner Meinung, dass Musik keine Aussage haben sollte und nur noch Melodie. Nur wurden meine Gefühle von solcher Musik weit weniger berührt. Also suchte ich nach Aussagen, zwischen den Musikern um den objektiven Unterschied zu gewährleisten. Tupac hatte oftmals Aggressive auch nachdenkliche Texte, bei denen ich vieles nicht verstand. Britney hat oft selbst bezogene realitätsfremde Texte, die nichts mit meinem Leben gemeinsam hatten. Bei EinsZwo hingegen gefiel mir besonders die Lockerheit der Texte. Meiner Meinung nach liegt der Unterschied aber gar nicht in der Aussage der Texte, sondern in der Gesellschaft, in den Assoziationen die die Gesellschaft mit den Musikern verbindet, in dem Image, das der Künstler sich selber gibt. Deshalb ist die Nachricht egal. Tupac kann singen, wie er Biggies Frau mishandelt Britney dass sie schon wieder jemand das Herz broch und EinsZwo kann singen über sein Verhältnis zur Oma die über ihm wohnt. Ich möchte das etwas übertrieben darstellen: Man lernt nicht viel von den Texten, es geht um das Gefühl das die Musik vermittelt. Die Texte sind dann Legitimation warum man ein Lied mag. Die Aussage der Lieder beschränkt sich also auf eine Gesellschaftliche Zugehörigkeit. Zugehörig zu der Gruppe, die diese Gefühle mag. Die Aussage der Lieder ist also außschliesslich über den Hörer, der sich damit in der Gesellschaft ausdrückt. Eine Aussage in Form eines Informativen Textes, wie diesen hier wird man nie in einem Lied zur Unterhaltung finden aufgrund der Kürze und Beschränktheit des Mediums. | ||
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